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Die Wahrheit der Astrologie

Wissenschaftlich betrachtet ist die Astrologie eine Kulturwissenschaft. Als solche wird sie zum Beispiel an der University of Wales gelehrt. Zu Recht, denn die Astrologie ist ein sehr altes Kulturgut, haben doch zu fast allen Zeiten Menschen die Bewegung von Sonne, Mond und Planeten am Sternenhimmel beobachtet und darin ihre Verbindung zum Höheren erkannt. Es ist sozusagen ein menschliches Bedürfnis, sich eingebunden in größere Rhythmen wahrzunehmen und hier eine Ordnung festzustellen, die Sinn gibt – weswegen sich auch viele Musiker, Mathematiker und Physiker mit der Astrologie befassen.

Bis zu Lebzeiten William Herschels (15.11.1738 – 25.8.1822) war dies sogar selbstverständlich, und so war Herschel, der dadurch berühmt wurde, dass er den Planeten Uranus entdeckte, beruflich damit beschäftigt, astrologische Almanache und Wetterprognosen zu erarbeiten. Als logisch angesehen wurde auch von Astronomen eine Verbindung zwischen dem, was Sterne und Planeten zeigten, und dem, was auf Erden geschah. Der Mensch empfand sich als Einheit mit einem höheren, göttlich gefügten Universum.

Erst ungefähr seit dem 18. Jahrhundert ist dieses allgemeine Weltbild vom Glauben an rein kausale Zusammenhänge dominiert worden, wie sie zum Beispiel durch die Schwerkraftgesetze Newtons oder die Entdeckung der Evolution offenbar wurden. Die kausalen Zusammenhänge erklären aber nur wenig den Sinn des Ganzen. Spätestens beim dritten „Warum?“ können auch sie nichts mehr beantworten, und es entsteht irgendwann die Frage nach einem höheren Sinn. Dennoch möchte ich an dieser Stelle betonen, dass Kausalität und höherer Sinnzusammenhang sich nicht ausschließen. Sie können sehr wohl gleichzeitig miteinander existieren. Auch die Evolution kann Teil einer göttlichen und sinnvollen Fügung sein, ebenso wie die Entstehung des Universums oder die harmonischen Gesetze der Planetenzyklen.

Synchronizität

Bemerkenswert ist, dass bereits Anfang des 20. Jahrhunderts durch die moderne Physik, sowohl durch die Quantenphysik als auch die Astrophysik, erkannt wurde, dass es tatsächlich Beziehungen und Gesetzmäßigkeiten zwischen scheinbar unabhängig voneinander existierenden Körpern gibt. So verhalten sich bereits kleinste Teilchen anders, wenn sie beobachtet werden, als wenn sie nicht beobachtet werden – sie wissen also, wann ihnen jemand besondere Aufmerksamkeit schenkt. Sie sind dabei nicht durch direkte Ursache und Wirkung quasi mechanisch mit dem Beobachter verbunden. Aber sie stehen mit ihm in einer gewissen Resonanz. Außerdem sind die Teilchen und der Beobachter durch die gemeinsame Zeit und einen Sinnzusammenhang miteinander verbunden.

Der Physiker und Nobelpreisträger Wolfgang Pauli führte einen lebendigen Dialog über dieses Phänomen mit dem Psychoanalytiker C. G. Jung. Beide erkannten, dass es über wissenschaftliche Versuchsanordnungen hinaus immer wieder erfahrbare Synchronizitäten zwischen symbolischen und räumlichen Phänomen gibt, oder dass sich Entwicklungen unabhängig voneinander dennoch sinn- und zeitgleich vollziehen.

Ein paar Beispiele sollen hier beleuchten, was unter Synchronizität zu verstehen ist:

Ein Bekannter, der sein Geld durch musikalische Auftritte verdient, befand sich in einer Krise. Anstatt loszugehen und sich Auftrittsmöglichkeiten zu verschaffen, ließ er die Situation vor sich hin schwelen. Synchron dazu bekam er eine schwelende Entzündung am Fuß, die ihm kurz darauf so zusetzte, dass er im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr auftreten konnte. Gerade der Körper hält sich besonders gerne an Synchronizitäten spricht dabei eine äußerst symbolhafte Sprache.

Ein Freund von mir zog in ein neues Haus. Dessen Veranda im Eingangsbereich hatte einen Riss, der genau auf die Eingangstür zeigte. Tatsächlich befand sich der Mann gerade in einer Scheidung sowie in einer weiteren Beziehung, durch die sich ebenfalls ein Riss zog. Der Riss auf der Veranda wurde mit Teer abgedichtet. Das Ganze sah nun aus wie eine Pechsträhne, die auf das Haus zeigte. Tatsächlich hatte der Mann in jener Zeit eine Menge Pech, Aufträge platzten, seine Beziehung scheiterte, seine Mutter starb. Dann ließ er die Veranda sanieren, und fortan besserte sich seine Lebenssituation deutlich.

Ein anderer Mann hatte mit seiner Ex-Frau einen gemeinsamen Garten. Außerdem pflegten sie eine Art Kult, in dem sich beide immer wieder stritten, verletzten, gegenseitig auf die Palme brachten und angifteten – während sich im Garten beinahe unkrautartig ein Verbund aus Stechpalme und Vergissmeinnicht ansiedelte.

Bildhafte Zusammenhänge

Kausal ist natürlich nicht zu begründen, wie der Streit mit der Exfrau eine Kombination aus Stechpalme und Vergissmeinnicht im Garten“hervorbringen“ kann. Das Sinnbild hingegen ist deutlich.

Das Sinnbild spielt in der Sychronizität eine besondere Rolle, in der wesensverwandte Figuren des Wirkenden miteinander in Resonanz stehen. Es scheint, als gäbe es eine höhere Instanz, ein übergeordnetes Prinzip, eine geistige Ebene – ja vielleicht handelt es sich sogar um eine weitere Dimension – auf der die Dinge und Geschehnisse miteinander verbunden sind.

Wie oben, so unten

Synchronizität gibt es nicht nur zwischen Geschehnissen auf der Erde, sondern auch zwischen Konstellationen am Himmel und dem, was unten auf der Erde geschieht.

Stehen beispielsweise Mars und Venus am Himmel zusammen (wobei Mars das männliche, draufgängerische und Venus das weibliche, sozial ausgleichende Prinzip verkörpert), ergeben sich viel häufiger brisante erotische Begegnungen, aber auch Zusammenstöße zwischen Menschen. Es laufen außerdem mehr Tiere vor Autos, und einem Jäger fast wie von selbst in die Schusslinie. So etwas fiel den Menschen früher natürlich auf, als sie noch viel unter freiem Himmel lebten und häufig die Sterne beobachteten. Deswegen legten sie in allen Kulturen zu fast allen Zeiten sehr großen Wert auf die Beobachtung des Himmels und seiner Zeichen, die als Zeichen der Götter oder auch als Zeichen des einen Gottes verstanden wurden, der ihnen oben im Großen bildhaft zu verstehen gab, was unten im Kleinen geschah oder geschehen sollte.

Der Vollständigkeit halber möchte ich aber darauf hinweisen, dass sich aus dem Erkennen der synchronen Zusammenhänge nur sehr begrenzt Prognosen ableiten lassen, auch wenn die Menschen das beim Deuten der Zeichen immer wieder versucht haben. Zu groß ist der Spielraum an Möglichkeiten, so dass gelungene Prognosen auf diesem Gebiet hauptsächlich gute Spekulationen sind. Die Zeichen sind daher vor allem eine Art Spiegel der eigenen Situation, die sinnvoll gestaltet werden kann:

Befindet sich zum Beispiel jemand gerade in einer wichtigen Venus-Auslösung, so stehen im Normalfall Umgruppierungen an, die gesellschafliche Position verändert sich, im Miteinander werden neue Schwerpunkte gesetzt, auch der materielle Status kann betroffen sein, und nicht zuletzt sollte im Sinne der Venus das Schöne gepflegt werden. Was dabei konkret geschehen wird, da gibt es natürlich noch viele Möglichkeiten.

Jede Zeit hat jedoch ihre eigen Qualität. Wobei es auch Zeiten gibt, in denen sich beispielsweise die Themen überschneiden. Hier kann es zu inneren Konflikten kommen, aber auch zu ganz besonderen Lösungswegen. Zu erkennen, welche Kräfte im eigenen Leben zusammenwirken, dabei sich selbst und andere und das Geschehende besser zu verstehen, ist Sinn der Astrologie.

Das Horoskop ist dabei eher wie ein persönliches Mandala zu sehen, durch das die eigenen Aufgaben im größeren Ganzen deutlicher werden. Es gibt Anregungen, wann es an der Zeit ist, sich durchzusetzen, oder wann es an der Zeit ist, etwas für die Seele zu tun. Es dient aber weniger der Prognose als der Meditation, durchaus wörtlich genommen als Finden der eigenen Mitte, der eigenen Wirklichkeit im Gefüge der größeren Zusammenhänge.

(c) Christine Keidel-Joura

Astronomisches zur Zeitenwende um das Jahr 2012

Was am 21.12.2012 passieren sollte, dafür gab es die verrücktesten Thesen. Von einem Eintritt in die nächste Dimension wurde hier gerne gesprochen, von einer neuen Stufe der Menschheitsentwicklung, aber auch von der Wiederkehr Außerirdischer oder einer Art göttlichem Strafgericht, bei dem die Menschheit durch das schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße gesogen werden sollte und nur diejenigen überleben würden, die sich durch spirituelle Arbeit, Meditation oder ein besonders frommes Leben als würdig erwiesen. Andere behaupteten, ein Planet namens Nibiru würde in gefährliche Nähe der Erde geraten, der Polsprung würde stattfinden, es gäbe extrem viele Sonnenflecken. All dies ist natürlich nicht passiert, war auch schon vorher klar.

Ein paar astronomische Fakten zu einer möglichen Zeitenwende um das Jahr 2012 gibt es dennoch.

Erstens: Der ursprünglich auf astronomischen Gegebenheiten basierende, daran anknüpfend dann aber auf numerologischen Zahlenfolgen aufgebaute Maya-Kalender hat am 21.12.2012 seine „lange Zählung“ von 5125 Jahren beendet- wobei auch dieses Datum unter Experten umstritten ist.

Zweitens: In den Jahrzehnten um das Jahr 2000 befindet sich die Sonne zur Wintersonnenwende von der Erde aus betrachtet ungefähr dort, wo die Ekliptik einerseits und das Band der Milchstraße andererseits sich überschneiden. Dabei zeigt die aufgrund der Präzession in knapp 26000 Jahren einmal im Kreis taumelnde Erdachse derzeit mit ihrem Südpol ähnlich einem Taktstock in Richtung dieses Schnittpunktes. Allerdings zeigt sie nicht im 90°-Winkel dorthin, sondern lediglich mit der ihr eigenen Neigung von ca. 23,5°. In der Nähe des besagten Schnittpunktes befindet sich von der Erde aus betrachtet außerdem immer das Zentrum der Milchstraße, in dem ein schwarzes Loch enthalten ist.

Richtig ist also, dass sich derzeit und auch im Jahr 2012 die Sonne zur Wintersonnenwende ziemlich genau am Schnittpunkt der Sonnenbahn mit der Ebene der Milchstraße befindet, von der Erde aus betrachtet. Das sieht dann im Prinzip so aus wie auf dem Titelbild oben dargestellt.

Da es sich bei der Wintersonnenwende um einen wichtigen Punkt auf der Ekliptik handelt, während die Ebene der Milchstraße die nächst höhere Umlaufbahn, nämlich die der Sonne um das Zentrum der Milchstraße anzeigt – ist das Zusammentreffen der beiden astronomischen Ebenen auf einem jahreszeitlichen Wendepunkt tatsächlich ein besonderes Ereignis. Ob es eine große Zeitenwende anzeigen kann, bleibt zu prüfen, mag aber logisch sein, wenn wir gelernt haben, das Wirken von Synchronizität zu verstehen. Schließlich kommt es nur ein Mal in ungefähr 26000 Jahren vor, dass ein derartiges Zusammentreffen erreicht wird. Schauen wir spaßeshalber, was vor ungefähr 26000 Jahren mit der Menscheit los war, können wir immerhin feststellen, dass damals der Neandertaler ausstarb.

Das exakte Zusammentreffen der beiden wichtigen Bahnpunkte war diesmal übrigens in den 1990er Jahren und nicht 2012. Aber in einem Zyklus von 26ooo Jahren kommt es kaum auf Jahrzehnte an.

Die Bedeutung der Zeitenwende

Betrachten wir den optischen Knotenpunkt der beiden Umlaufbahnen (der Erde um die Sonne und der Sonne um das Galaktische Zentrum) einfach mal als eine Art Anzeiger für Zeitalter, der durch den Tierkreis wandert, müssten wir uns in den vergangenen ca. 2150 Jahren übrigens in einem Schütze-Zeitalter befunden haben. Das passt ziemlich gut, denn kaum ein Zeitalter zuvor ist einhergegangen mit so viel Wachstum, Vermehrung, Missionierungsdrang und der Durchsetzung von Ideologien mit Feuer und Eifer wie dieses, das sich außerdem durch Maßlosigkeit und optimistische Selbstüberschätzung ausgezeichnet hat, wobei sich der Mensch beinahe gottgleich und verschwenderisch die Erde untertan gemacht hat. Positiv an dieser Phase war natürlich der Aspekt des geistigen Wachstums, der allgemeinen Bildung, der großen Reisen und der neuen Völkerverständigung mit entstehender Globalisierung. Diese Phase hat derzeit ihren Höhepunkt erreicht.

Nun befindet sich der wichtige Knotenpunkt jedoch im Bereich der Wintersonnenwende, auf dem Übergang in das Zeichen Steinbock, was zunächst zu einer Krise führen kann, dann aber auch zur Konzentration auf das Wichtige, der Verantwortung füreinander, der Landung auf dem Boden der Tatsachen, der Beschränkung, des bewussten Umgangs mit den Erdressourcen, der Qualität anstelle der Quantität. Es dürfte ein Zeitalter der Sparsamkeit und der Vereinfachung, der Ehrlichkeit und Wahrheit bevorstehen. Dabei ist die Wintersonnenwende einerseits der dunkelste Tag im Jahr, andererseits aber auch der Tag, an dem die Sonne „wiederkehrt“, weswegen er in vielen Kulturen dieser Welt eine große Bedeutung hat. Die Wintersonnenwende an einem astronomisch bedeutsamen Punkt kann daher für den Beginn eines neuen Weltenjahres stehen. Dabei muss der moderne Mensch natürlich nicht gleich aussterben wie der Neandertaler, aber es könnte sich eine andere Art des Menschseins durchsetzen, vielleicht eine, für die „globale Verantwortung“ eine selbstverständliche Lebensgrundlage ist. Zumindest aber dürfte der ehrliche, sich auf das Wesentliche beschränkende Steinbock für ca. 2150 Jahre bestimmend sein, denn so lange befindet sich der Schnittpunkt der beiden Umlaufbahnen in diesem Zeichen.

Zu berücksichtigen ist außerdem, dass mit dem Eintritt des Galaktischen Knotenpunktes in den Steinbock der gegenüberliegende Knoten in den Krebs gewandert ist. Wir müssten also von ca. 150 v. Chr. bis vor kurzem zusätzlich zum Schütze- auch in einem Zwillinge-Zeitalter gewesen sein. In der Tat ist dieses Zeitalter geprägt gewesen von einer Zwillinge/Schütze-Spannung: einem Widerstreit von Wissenschaft und Religion, der bis zum heutigen Tag andauert. Die Zwillinge-Seite dieses Zeitalters hat dabei weltweiten Handel, viele Entdeckungen, Erfindungen und neue Kenntnisse mit sich gebracht, von weiterentwickelten Kommunikationstechniken wie Papierherstellung und -druck bishin zum Web. Der Zwillinge-Seite dieses Zeitalters haben wir außerdem die Alphabetisierung, aber auch die Instrumentalisierung und Verwertung der Welt sowie die Ausbreitung des Geldes zu verdanken.

In der momentanen, großen Wendezeit auf 0° Krebs / 0° Steinbock werden wir also dazu aufgefordert, innezuhalten, zur Besinnung zu finden, das wirklich Wichtige zu erkennen und vielleicht auch wieder etwas langsamer zu werden, mehr auf die Seele als auf das Geschäft zu achten, die wahren Werte zu erkennen und Verantwortung für unser Handeln zu übernehmen. Wir dürften uns also in einer großen, lang andauernden Reformation befinden, durchaus wörtlich genommen als Zurückbesinnung auf die natürliche Form und die wirklichen Gesetze unseres Planeten.

(c) Christine Keidel-Joura

Literaturhinweis: Kritik der astrologischen Vernunft, Dieter Koch, Verlag der Häretischen Blätter

Astrologische Prognosen

Eingetroffene Prognosen

Alljährlich veröffentlicht die sogenannte Skeptikerorganisation GWUP eine gezielt einseitig ausgesuchte Sammlung nicht eingetroffener Prognosen. Die Organisation arbeitet dabei voreingenommen und demagogisch, wie Insider wiederholt berichten – und wirft die Astrologie prompt in einen Topf mit „Glaskugel“ und „Wahrsagerei“.

Jeder vernünftige Astrologe weiß jedoch, dass allzu konkrete Prognosen mit der Astrologie nur selten möglich sind. Schließlich handelt es sich hier um ein komplexes System mit mehreren Variablen. Nur gelegentlich sind die Konstellationen dabei wirklich eindeutig. Aus diesem Grund gebe ich konkrete Prognosen auch nur sehr selten ab.

Dennoch möchte ich an dieser Stelle eine ausgesuchte Sammlung eindeutiger Prognosen veröffentlichen. Die Prognosen stammen von mir persönlich aus den angegebenen Jahren und wurden teils in Medien veröffentlicht, teils durch Aufnahmen in Astro-Kursen belegt:

2016

Astro-Kurs im Frühjahr 2016, durch Aufnahmen belegt:

Trump hat nicht nur gute Konstellationen, um Präsidentschaftskandidat zu werden, sondern auch um als Präsident gewählt zu werden. Im Sieben-Jahres-Rhythmus läuft er zur Zeit der Wahl direkt über seinen Jupiter, hat außerdem unverschämt förderliche Sonne/Jupiter-Aspekte im Geburtshoroskop – während zusätzlich der laufende Jupiter im Tierkreis zur Zeit der Wahl auf die Position wie bei Trumps Geburt zurückkommt. „Er kann machen, was er will, überall fügt es sich für ihn“, lautete bereits im Februar 2016 meine Prognose. „Hillary Clinton hingegen hat eher angespannte und ernste Konstellationen, mit denen sie sich nicht gerade beliebt machen wird“.

2012

US-Wahlen: Barack Obama wird Präsident. Denn Merkur ist rückläufig am Wahltag, und das zeigt eigentlich immer, dass die amtierende Regierung wiedergewählt wird. Zudem befindet sich der Mond, der für das Volk, die Heimat und die Stimmung am Wahltag steht, an jenem Tag im Zeichen Löwe, das „den König“ symbolisiert, auf dessen Seite sich das Volk mehrheitlich befindet. Dabei ist Obama selbst Löwe, was ihn zusätzlich bestätigt. (Astro-Kurs, Aufnahme)

2012

Von 2010 bis 2018 haben wir angespannte Konstellationen von Uranus im Widder zu Pluto im Steinbock. Als Uranus vor rund 84 Jahren das letzte Mal im Widder war, stand er ebenfalls für mehrere Jahre im Quadrat zu Pluto. Es war zunächst die Zeit der Weltwirtschaftskrise, die große politische Umbrüche und in Deutschland dann die Machtergreifung Hitlers zur Folge hatte.

Von daher besteht auch heute die Gefahr, dass etwas Größenwahnsinniges mit schneller Nadel gestrickt wird, dass sich ideologische Glaubenssysteme als angeblich heilbringend durchsetzen, oder dass bestimmte Machtverhältnisse ins Extreme gehen. Denn Pluto ist für Machtthemen zuständig und Uranus für Extreme – aber auch für Infragestellungen. So dürften etliche bisherige Machtstrukturen zerbrechen, während sich andere auf überhöhte Weise durchsetzen können. (Diverse Themenabende, Aufnahmen; Veröffentlichung auf Astrologie.de)

2011

Neue Einfälle können sich schnell und revolutionsartig durchsetzen. Es dürfte mit Uranus im Widder nun für sieben Jahre eine spannende Phase mit großen Erneuerungen, Erfindungen, Entdeckungen geben, in der auch im gesellschaftlichen Bereich der Mut geweckt wird, mit glühender Begeisterung für neue Ideen, für Wahrheit und Veränderung einzustehen. (Bremen Magazin, Achtsames Leben)

2011

An der Börse dürfte die Spekulationsblase weiter aufgepustet werden, Deutschland befindet sich dabei immer noch im Aufschwung. Für die Finanzwelt können weitere Rettungspakete geschnürt werden, woraufhin an der Börse noch einmal kräftig abgesahnt werden müsste. Ab Juni 2011 ist die Kompensation aber allmählich nicht mehr zu halten, es kommt mehr oder weniger langsam aber sicher zur Konsolidierung. (Aufnahmen aus Kursen)

2010

Im Frühling und Sommer 2010 befinden sich Saturn und Uranus in der Nähe der Kardinalpunkte 0° Waage und 0° Widder. Da an diesen Punkten wichtige Gräben gezogen werden, kommt es in einigen Bereichen zu grundsätzlichen Neuregelungen. Auf der konkreten Ebene gibt es allerdings auch „Aufbruch an Gräben“, weswegen die Gefahr von Erdbeben und Vulkanausbrüchen erhöht ist. (Astro-Kurs, Aufnahme)

Anmerkung: in den Tagen der Katastrophe von Fukushima im März 2011 befand sich Uranus exakt auf 0° Widder

2008

Brief an Regierung und dpa:

Im Horoskop für die Bundesrepublik Deutschland ist zu erkennen, dass es ab 2009 mit der deutschen Wirtschaft eher bergauf als bergab geht. Die negativen Prognoseeinschätzungen sind aus astrologischer Sicht falsch.

Deutschland wird spätestens im Mai 2009 einen großen Wachstumsschub bekommen. Momentan sieht es allerdings noch sehr wackelig aus. Uranus zeigt ungewöhnliche Entwicklungen, denen mit ungewöhnlichen Maßnahmen, Umdenken und neuen, konstruktiven Ideen zu begegnen ist. Durch innovatives Handeln wird die Bundesrepublik 2009 eine vorbildliche Schlüsselposition übernehmen können. Insbesondere in den Bereichen: Export, Technik und Umwelttechnologie wird Deutschland erfolgreich sein. Zudem wird die Bundesrepublik politische Voraussetzungen schaffen, die dauerhaft einen guten Standard setzen. Die wirtschaftliche Basis kann durch tatkräftiges Anpacken effektiv gestärkt werden.

2006

Die wirtschaftliche Lage wird sich ab 2007 verschlechtern. Schulden können nicht mehr mit Schulden bezahlt werden. Eine korrigierende, konsolidierende Phase steht an. (TAZ, Achtsames Leben)

2005

Die BRD kommt ab Mai in eine Phase des Umbruchs, Aufbruchs und der allgemeinen Erneuerung. (Nordsee-Zeitung)

2005
Im Wahlhoroskop für die Bundestagswahl sieht es nach einer „Elefantenhochzeit“ aus, eine nicht ganz freiwillige, aber harmonische Bindung. (Astro-Kurs, Aufnahme)

2004

US-Wahlen: Bush wird wiedergewählt. (Astro-Kurs, Aufnahme)

2002

Der Euro wird eine starke Währung und kann sich gegenüber dem Dollar sehr gut behaupten. (Astro-Kurs, Aufnahme)

2002

Bundestagswahl: Die SPD wird die meisten Stimmen bekommen. Die Opposition ist aber auch sehr stark. Schröder wird als Kanzler wiedergewählt. Sein Amt ist jedoch wackelig. Er schafft wohl keine ganze Legislaturperiode. (Astro-Kurs, Aufnahme)

1999

Die Börsenkurse gehen deutlich runter ab Mai 2000. Es kommt zu einer nachhaltigen Konsolidierung. (BREMER)

Gibt es in Wirklichkeit 13 Sternzeichen?

13. Sternzeichen – sind nun alle Horoskope falsch?

Diese oder ähnliche Meldungen tauchen seit Jahren und Jahrzehnten immer wieder in Zeitungen und anderen Medien auf. Reißerisch wird darauf hingewiesen, dass Wissenschaftler entdeckt haben, dass es nicht nur 12, sondern 13 Sternzeichen gebe. Das „neu erkannte“ 13. Sternzeichen, der Schlangenträger, befinde sich zwischen Skorpion und Schütze und müsse in die Deutung mit einbezogen werden. Die 13 Sternzeichen seien zudem unterschiedlich groß und würden an anderen Tagen beginnen als die von den Astrologen verwendeten – die demnach mit falschen Sternzeichen arbeiten sollen.

Falsch sind vor allem derartige Meldungen, und zwar in vielen Punkten:

Bereits der Begriff „Sternzeichen“ ist eine unsaubere Vermischung von zwei verschiedenen Begriffen, nämlich von Tierkreiszeichen und Sternbild. In Wirklichkeit gibt es also gar keine Sternzeichen, sondern es gibt 12 Tierkreiszeichen, und es gibt 88 Sternbilder, deren Grenzen 1928 festgelegt worden sind, ähnlich wie Ländergrenzen. Die Unterscheidung von Tierkreiszeichen und Sternbildern ist dabei absolut nichts Neues, sondern fand bereits in der Antike statt, als die damaligen Astronomen, die gleichzeitig auch Astrologen waren, Folgendes erkannten:

Die Fixsterne erscheinen von der Erde aus gesehen nicht fest am Himmel verankert, sondern ändern allmählich ihre Position im Jahreskreis, und zwar ungefähr alle 72 Jahre um einen Grad. Somit waren die Sterne unbrauchbar geworden für die Festlegung besonderer Jahresereignisse, die in allen Kulturen der Welt eine große Rolle spielten. Nicht aus Ignoranz gegenüber der Verschiebung der Sterne im Jahreskreis – sondern im Gegenteil wegen dieser Verschiebung – wurde der Tierkreis entwickelt, der sich ausschließlich an den Jahreszeiten orientiert.

Der Tierkreis wird also nicht durch die Sterne, sondern durch die wichtigen Wendepunkte im Jahreskreis definiert. Auf 0° Steinbock befindet sich die Wintersonnenwende, auf 0° Widder die Frühlingstagundnachtgleiche, auf 0° Krebs die Sommersonnenwende und auf 0° Waage die Herbsttagundnachtgleiche – egal welche Sternbilder sich hinter diesen Zeichen befinden. Auf Basis der genannten Wendepunkte wird dann der 360° große Jahreskreis in 12 gleich große Abschnitte à 30° unterteilt – unsere Tierkreiszeichen, von denen jedes im Jahreslauf dann rund 30 Tage dauert.

Erst als der Tierkreis entwickelt war, also in der Antike, wurden auch die Sternbilder definiert, wahrscheinlich zu Anschauungszwecken. So wurde in den Sternen hinter dem Abschnitt Widder eine Art Bock erkannt, in den Sternen hinter dem Abschnitt Stier ein Stierkopf mit langen Hörnern, in denen hinter dem Abschnitt Zwillinge hingegen eine Art Strichmännchenpaar usw. Ergänzend ist es hier wichtig, zu erwähnen, dass andere Kulturen ganz andere Bilder in den Sternenfigurationen sahen. So erkannten die Maya im Sternbild Zwillinge den Himmelsgott Itzamna, während die Chinesen in diesem Sternbild einen Brunnen zu sehen glaubten. Daher sind die Sternbilder vor allem Projektionen menschlicher Vorstellungen, im Gegensatz zu den Jahreszeiten.

Zudem gibt es ja nicht nur die 12 in Abhängigkeit zum Tierkreis definierten Sternbilder, sondern auch jene, die sich rund um die Himmelskugel gruppieren, wie etwa der Große Bär oder Orion. Insgesamt 48 Sternbilder waren bereits in der Antike bekannt, zu ihnen gehört auch der Schlangenträger, der sich nördlich über den Sternbildern Skorpion und Schütze befindet. Zur Zeit der Entstehung und Benennung von Tierkreiszeichen und Sternbildern wurde die Sternbildgrenze des Schlangenträgers jedoch oberhalb des Tierkreises gesehen, wobei die Sonnenbahn nur durch 12 Sternbilder lief.

Erst 1928 wurde also offiziell geregelt, dass jene kleinen Sterne, die in der Antike noch dem Sternbild Skorpion zugeordnet wurden, zum Sternbild Schlangenträger gehören sollten. Somit läuft die Sonne, kartographisch gesehen, von ca. 8° – 26° im Tierkreiszeichen Schütze zwar durch den Bereich vom Sternbild Schlangenträger – aber das ist egal, denn das Tierkreiszeichen Schütze, das sind die 30° im Jahreskreis vor dem Punkt der Wintersonnenwende. Unabhängig von den Sternen.

(c) Christine Keidel-Joura